Geschichte von Suzuki

1909

Suzuki Loom Works wird von Michio Suzuki in Hamamatsu, Shizuoka- Präfektur gegründet.

1920

Das Unternehmen wird mit 500‘000 Yen in die Kapitalgesellschaft Suzuki Loom Manufacturing Co. mit Michio Suzuki als Präsident umgewandelt.

1949

Einführung an den Börsen in Tokio, Osaka und Nagoya.

1952

Das motorisierte Zweirad “Power Free” (2-Takt-Motor, 36 ccm) kommt auf den Markt.

1954

Der Firmenname wird in Suzuki Motor Co., Ltd. Geändert.

1955

Das Motorrad “Colleda” (2-Takt-Motor, 125 ccm) erscheint.

Der Kleinwagen “Suzulight” (2-Takt-Motor, 360 ccm) kommt heraus und treibt Japans Kleinwagen-Zeitalter voran.

1958

Das “S”-Zeichen wird zum Firmenlogo.

Suzuki nimmt beim Isle of Man TT-Rennen in der 125 ccm Klasse teil.

1961

Suzuki Loom Works K.K. wird durch die Trennung des Geschäftszweigs
Webmaschinen vom Motorenwerk gegründet.

Die Produktion des Minilasters “Carry” (2-Takt-Motor, 360 ccm) beginnt.

1962

Suzuki siegt in der 50 ccm Klasse im Isle of Man TT-Rennen.

Suzuki gewinnt den Herstellertitel in der 50 ccm Klasse bei der GP-Weltmeisterschaft.

1963

Die U.S. Suzuki Motor Corp. wird in Los Angeles gegründet.

1965

Die Unternehmenstätigkeiten werden auf Außenbordmotoren ausgeweitet.

Der Klein-Pkw “Fronte 800” kommt auf den Markt.

Meilensteine in der Entwicklung der Suzuki Marine-Außenbordmotoren

Suzuki begann die Produktion der Außenbordmotoren im Jahr 1965, mit der Produktion und dem Verkauf eines einzylindrigen Zweitakt-Motors mit 55 cm3 Hubraum und 6 PS.

Aus diesem Modell, und einem weiteren 4 PS-Modell, beide für den Markt der englischen Fischerboote entwickelt, bestand die Motorenbaureihe in den ersten Jahren.

1967

Thai Suzuki Motor Co., Ltd. wird als lokales Montagewerk gegründet.

1970

Der Mini-Allrader “LJ10” (2-Takt-Motor, 360 ccm) kommt auf den Markt.

1971

Der Mini-Pkw “Front Coupe” (2-Takt-Motor, 360 ccm) wird herausgebracht.

Das Motorrad “GT750” (2-Takt-Motor, 750 ccm) kommt auf den Markt.

1973

Suzuki Canada Ltd. wird in Ontario, Kanada gegründet.

1974

P.T. Suzuki Indonesia Manufacturing, ein Joint Venture für die Bauteilherstellung, wird in Jakarta, Indonesien, gegründet.
Die Unternehmenstätigkeiten werden auf die Bereiche medizinische Ausrüstung und Wohnbauindustrie ausgeweitet.

1975

Suzuki gewinnt die erste von 10 aufeinander folgenden Motocross-Weltmeisterschaften in der 125 ccm Klasse.

1976

Suzuki dominiert in der 500 ccm-Klasse die GP-Weltmeisterschaft und gewinnt den Herstellertitel sowie die ersten 6 (und 11 der ersten 12) Plätze in der Fahrertabelle.

1977

Der kleine Offroader “LJ80” kommt auf den Markt.

1978

Osamu Suzuki wird Präsident.

1979

Der Kleinwagen “Alto” (2-Takt-Motor, 550 ccm) kommt auf den Markt.

1980

Die Suzuki Australia Pty. Ltd.wird in Sydney, Australien, gegründet.

Die Unternehmenstätigkeiten werden auf allgemeine Motoren ausgeweitet:

Drei Generatorenmodelle kommen auf den Markt.

1981

Geschäftsabkommen mit General Motors Corporation (U.S.) und Isuzu Motors, Ltd. (Japan) werden abgeschlossen.

1982

Das Motorrad “GSX750S” (4-Takt-Motor, 750 ccm) kommt auf den Markt.
Der Geländewagen “LT125” (4-Takt-Motor, 125 ccm) feiert Premiere.
Ein 4WD-Fahrzeug der “SJ410”-Serie (4-Takt-Motor, 1000 ccm) ergänzt die Modellpalette.
Suzuki gewinnt zum siebten Mal nacheinander den Herstellertitel in der 500 ccm-Klasse der GP-Weltmeisterschaft. 

Bei der PAK Suzuki Motor Co., Ltd., Pakistan beginnt die Fertigung von Suzuki-Automobilen.
Ein Abkommen mit der Maruti Udyog Ltd., Indien, über die Produktion und den Vertrieb von Suzuki-Fahrzeugen wird unterzeichnet

1983

Der 1,0 Liter Pkw “Swift” wird herausgebracht.
Das Sportmotorrad “RG250 Gamma” (2-Takt-Motor, 250 ccm) kommt auf den Markt.
Bei Maruti Udyog Ltd., Indien, beginnt die Produktion von Suzuki-Fahrzeugen.
Suzuki gewinnt den Langstreckenwettbewerb der Motorradweltmeisterschaft.

1984

Suzuki France S.A., ein direktes Tochterunternehmen für den Vertrieb, wird gegründet.

Ein Abkommen zur technologischen Unterstützung in der Automobilproduktion wird mit der China National Aerotechnology Import & Export Corporation abgeschlossen.
Suzuki gewinnt zum zehnten Mal nacheinander die Motocross-Weltmeisterschaft in der 125 ccm-Klasse.
Der “SJ413” erscheint mit einem 1,3-Liter-Motor.
In Heppenheim (D) wird die Suzuki Motor GmbH Deutschland gegründet.

1985

Das Sportmotorrad “GSX-R 750” (4-Takt-Motor, 750 ccm) mit SACS-gekühltem Motor kommt auf den Markt. 

Die GSX-R hat ihr Debüt beim 24-Stunden-Langstreckenrennen von Le Mans und belegt den 1. und 2. Platz.

Der "Samurai" kommt auf den Markt.
Die Produktion des "SJ410"beginnt bei Land Rover Santana S.A., Spanien.
Die Produktion von Motorrollern beginnt bei Avello S.A., Spanien.
Ein technologisches Abkommen über die Motorradfertigung in China wird abgeschlossen.

1986

Suzuki of America Automotive Corp. wird als Automobilvertriebsunternehmen gegründet.

Ein Abkommen über die Gründung eines Joint Venture mit General Motors Corporation of Canada wird abgeschlossen.

1987

Die Produktion des “Swift” beginnt bei Fabrica Colombiana de Automotores S.A. Der Gesamtautomobilexport erreicht 2 Millionen Fahrzeuge.

1988

Der kleine Allrader “Vitara” (4-Takt-Motor, 1600 ccm) wird herausgebracht.

1989

Bei CAMI Automotive Inc., Kanada, beginnt die Automobilproduktion.
Die Gesamtautomobilproduktion erreicht 10 Millionen Fahrzeuge.
Suzuki tritt zum ersten Mal mit dem zweimotorigen Swift beim Pikes Peak International Hill Climb (Unbegrenzte Abteilung) an.

1990

Der Firmenname wird in Suzuki Motor Corporation geändert.

1991

Ein Abkommen für die Automobilproduktion in Ungarn wird unterzeichnet.

Die Automobilproduktion in Südkorea beginnt mit den Technologieabkommen mit Daewoo Shipbuilding & Heavy Machinery Ltd.

Das Zweisitzer-Cabrio “Cappuccino” (4-Takt-Motor, 660 ccm) kommt auf den Markt.

1992

Der zweimotorige Swift gewinnt den Pikes Peak International Hill Climb (Unbegrenzte Abteilung)

1993

Bei Suzuki Egypt S.A.E. beginnt die Produktion und der Vertrieb von Pkws.

Ein Joint-Venture-Abkommen für die Produktion von Pkws und Motorrädern in China wird unterzeichnet.

Bei Magyar Suzuki Corp. in Esztergom, Ungarn findet die Eröffnungsfeier für eine neue Automobilfabrik statt.

Der Kleinwagen “WagonR” kommt in Japan auf den Markt.

Sieg in der 500 ccm Klasse bei der GP-Weltmeisterschaft.

Der zweimotorige Swift gewinnt den Pikes Peak International Hill Climb (Unbegrenzte Abteilung) zum zweiten Mal nacheinander.

1994

Der Gesamtautomobilverkauf in Japan erreicht 10 Millionen Fahrzeuge.

Suzuki GB PLC, ein 100%iges Tochterunternehmen, übernimmt den Vertrieb aller Suzuki-Produkte in Großbritannien.

1995

Der Motorradexport erreicht 20 Millionen Fahrzeuge.

Der neue Pkw “Baleno” kommt auf den Markt.

Das Fahrrad “Love” mit elektrischem Hilfsantrieb kommt auf den Markt.

Der zweimotorige Vitara ist der Gesamtsieger beim Pikes Peak International Hill Climb.

Der Swift GT-i gewinnt den Formel-2-Fahrerpokal bei der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft.

1996

Die Automobil- und Motorradproduktion beginnt in Vietnam.
Swift GT-i gewinnt die Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft (zweiter aufeinanderfolgender Titel für Suzuki).

1997

Der 1,000 ccm³ Kombi “WagonR+” wird herausgebracht.

Der Gesamtautomobilverkauf ausserhalb Japans erreicht 10 Millionen Fahrzeuge.
Baleno Wagon Kit Car gewinnt den Formel-2-Fahrerpokal bei der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft (der dritte aufeinanderfolgende Titel für Suzuki).

1998

Der “Vitara” wird vollständig überarbeitet und unter dem Namen “Grand Vitara” neu eingeführt.

Der neue kleine Allrader “Jimny” kommt auf den Markt.

Ein Abkommen mit General Motors Corporation wird abgeschlossen, um die Geschäftsverbindung zu stärken und ein strategisches Bündnis einzugehen.

Suzuki liefert Motorentechnologie für Motorräder an die Aprilia S.p.A. in Italien.
Baleno Wagon Kit Car gewinnt den Formel-2-Fahrerpokal bei der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft (der vierte aufeinanderfolgende Titel für Suzuki).

2000

Der WagonR+ wird vollständig überarbeitet.

Der Neue Multi-Kompaktwagen “Ignis” wird herausgebracht.

Suzukis Automobilproduktion beginnt bei General Motors de Argentina S.A.

Masao Toda wird Präsident der Suzuki Motor Corporation, Osamu Suzuki Vorsitzender.

Suzuki und General Motors Corporation geben ihr neues strategisches Bündnis bekannt.

Der “Grand Vitara XL-7” kommt auf den Markt.

Sieg in der 500 ccm³ Klasse der GP-Weltmeisterschaft.

2001

Der neue Pkw “Liana” kommt auf den Markt.

Die Verwendung von Blei bei der Lackierung in den Motorrad- und Automobilfabriken wird abgeschafft.

Der weltweite Gesamtverkauf der “Jimny”-Serie erreicht 2 Millionen Fahrzeuge.

Die Gesamtproduktion des Alto (seit 1979) im japanischen Werk Kosai erreicht 4 Millionen.

Ein grundlegendes Abkommen zur OEM-Lieferung von Kleinwagen wird mit Nissan Motor Co., Ltd. abgeschlossen.

Der Gesamtverkauf des “Wagon R” in Japan erreicht 1,5 Millionen Fahrzeuge.

Ignis Super 1600 gewinnt die Formel-2- und Super-1600-Titel bei der
Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft.

2002

Ignis Super 1600 hat sein Debüt bei der FIA Junior-Rallyeweltmeisterschaft.
Der weltweite Verkauf von Automobilen übersteigt zum ersten Mal die 30-Millionen-Grenze.

Suzuki übernimmt die Aktienmehrheit an der Maruti Udyog Limited, Indien.
Suzuki steigt mit einer Kapitalbeteiligung bei GMDAT ein.

Eine neue Firma namens "Suzuki Works Techno" (SWT) wird gegründet, um die Aktivitäten im Motorsport zu unterstützen.